Initiative Zukunft Wissenschaft

Wer wir sind

Die Initiative Zukunft Wissenschaft (IZW) ist eine Gruppe von deutschen Nachwuchswissenschaftlern, die an amerikanischen Universitäten und Forschungseinrichtungen tätig sind, oder bereits wieder in Deutschland arbeiten.
Die IZW ist parteipolitisch unabhängig und nicht mit anderen Organisationen verbunden; sie wird durch die German Scholars Organization (GSO) logistisch unterstützt. Die IZW entstand während des Treffens deutscher Nachwuchswissenschaftler in den USA, das vom 9.-11. September 2005 in San Diego (Kalifornien) stattfand. Anlass für die Gründung der IZW waren intensive Diskussionen der mehr als 160 anwesenden deutschen Wissenschaftler mit hochrangigen Vertretern des deutschen Wissenschaftssystems über die Perspektiven für Nachwuchswissenschaftler in Deutschland.

Newsletter

Pressespiegel

Offener Brief an die Wissenschaftsminister

Thesenpapier zur Berufung von Professoren/-innen an deutsche Hochschulen

Flyer



Treffen der Vertreter der IZW mit der Bundesministerin für Bildung und Forschung Frau Dr. Annette Schavan am 06.12.2005 in Berlin.


 

Podiumsdiskussion mit Teilnahme der IZW auf der "Berliner Wissenschaftskonferenz 2007"


Dafür stehen wir

Unser Anliegen ist es, eine wissenschaftliche Laufbahn an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen attraktiver zu machen, um der Abwanderung deutscher Wissenschaftler ins Ausland entgegen zu wirken. Hierbei vertreten wir insbesondere die Interessen rückkehrwilliger deutscher Wissenschaftler, die derzeit im Ausland tätig sind.

Unsere wichtigsten Forderungen

Ausgehend von unseren eigenen Erfahrungen mit den Wissenschaftssystemen in Deutschland sowie den USA haben wir am 30.9.2005 in einem Offenen Brief an die Wissenschaftsminister des Bundes sowie der Länder folgende Kernforderungen erhoben:
  1. Einrichtung von "tenure track"
  2. Flexiblere Beschäftigungsstrukturen
  3. Transparente und zügige Berufungsverfahren
  4. Einheitliche Anerkennung akademischer Leistungen
  5. Verbesserte finanzielle Ausstattung für Wissenschaft und Forschung


Statement der IZW zum Thema  "Karrierewege nach der Qualifizierung"
Statement der IZW zum Thema "Brain Circulation"
aus Anlass der von BMBF und DFG ausgerichteten Konferenz "Karrierewege in Wissenschaft und Forschung" am 04./05. Oktober 2006 in Berlin.

Pressemitteilung der DFG zur Konferenz am 4./5. Oktober
duz-Spezial "Karrierewege in Wissenschaft und Forschung"

Unsere Legitimation

Unser Offener Brief ist das Resultat der Diskussion der in San Diego anwesenden Wissenschaftler. Der von der IZW ausformulierte Offene Brief wurde im Anschluss von den Teilnehmern der Tagung in San Diego in einer Email-Abstimmung ohne Gegenstimme angenommen. Später wurde der Offene Brief an andere deutsche Auslandswissenschaftlern weitergeleitet.

Zu unserem Offenen Brief haben wir innerhalb weniger Wochen über 500 zustimmende Emails erhalten, darunter zwei von deutschen Nobelpreisträgern in den USA.

Reaktionen der Presse auf die Initiative Zukunft Wissenschaft finden Sie in unserem Pressespiegel.

Prof. Peter Gaehtgens, Präsident der HRK, hat diese Initiative durch seinen Vorschlag auf der San Diego Tagung angestoßen, Prof. Ernst-Ludwig Winnacker, DFG Präsident, Prof. Günter Stock, der neue Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun sowie die Nobelpreisträger Prof. Wolfgang Ketterle and Herb Kroemer unterstützen den Text dieser Initiative.

DFG Präsident Prof. Dr. Winnacker schreibt zu dieser Initiative:
"Die DFG hat ähnliches immer wieder gefordert und ist dankbar dafür, dass auch die Erfahrungen der deutschen Postdoktoranden in die Gesetzgebung bei uns eingehen."

DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun schreibt:
"Deutschland braucht eine Anwerbestrategie für Spitzenwissenschaftler. Ich unterstütze deshalb ausdrücklich die Initiative deutscher Auslandswissenschaftler für eine attraktivere Hochschullandschaft. Flexiblere Beschäftigungsstrukturen, transparente und zügige Berufungsverfahren und eine einheitliche Anerkennung akademischer Leistungen sind wichtige Kennzeichen einer prosperierenden und attraktiven Wissenschaftslandschaft.
Überdies hat Forschung ihren Preis: Zusätzliche Investitionen in die öffentliche Forschung sind überlebenswichtig, um Deutschland auch in Zukunft international wettbewerbsfähig zu halten. Dafür und für die notwendigen weiteren Strukturreformen müssen Bund und Länder über alle föderalen Hindernisse hinweg gemeinsam Sorge tragen. Auch die Bürger müssen ihren Beitrag dazu leisten - sie sollten Spitzenleistungen in Forschung und Technologie würdigen und sie als Zukunftsmotoren begreifen."

Hans-Olaf Henkel, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft:
"Aus der Ferne sieht man vieles klarer. Jüngstes Beispiel ist die Initiative Zukunft Wissenschaft. Deutsche Wissenschaftler im Ausland haben den Finger in die Wunden des deutschen Wissenschaftssystems gelegt. Wenn eine wissenschaftliche Laufbahn selbst für die Besten einem Russischen Roulette ähnelt, müssen wir uns über die Abwanderung unserer wissenschaftlichen Elite nicht wundern. Ich unterstütze alle Forderungen der Initiative. Manches indessen ist glücklicherweise auf dem Weg der Besserung. Die Leibniz-Institute befreien sich gerade aus den Fesseln von Kameralistik und Stellenplänen. Nachwuchsgruppen sprießen allerorten aus dem Boden. Die Türen der Leibniz-Institute stehen den Rückkehrwilligen offen."


Innovationsminister Pinkwart wirbt für Rückkehr deutscher Wissenschaftler aus dem Ausland:
"Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart wirbt für die Rückkehr deutscher Wissenschaftler aus den USA nach Nordrhein-Westfalen. In einem Offenen Brief hat er die in den USA tätigen deutschen Wissenschaftler eingeladen, "nach Nordrhein-Westfalen zu kommen und sich selbst zu überzeugen, was hier schon möglich ist und wie weit wir Ihren Anregungen schon entgegengekommen sind". Damit reagierte Pinkwart auf die Initiative "Zukunft Wissenschaft", die von über 500 deutschen Wissenschaftlern unterstützt wird und sich heute [07.12.2005] in Berlin im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt hat. Die Initiative hat etliche Vorschläge unterbreitet, den deutschen Hochschul- und Forschungsstandort für Rückkehrer attraktiver und international wettbewerbsfähiger zu machen."
Pressemitteilung: Offener Brief an in den USA tätige deutsche Forscher

So erreichen Sie uns

Die Mitglieder der IZW sind als Wissenschaftler an unterschiedlichen Orten in den USA oder Europa tätig. Daher haben wir keine zentrale Telefonnummer. Am besten erreichen Sie uns per Email oder Fax über die unten angegebenen Adressen. Briefpost adressieren Sie bitte an unsere Kontaktadresse:


Initiative Zukunft Wissenschaft
Georg-August-Universität
Institut für Astrophysik
Friedrich-Hund-Platz 1
37077 Göttingen
Fax: +49 (0)551 39-5043
email: kontakt@zukunft-wissenschaft.de